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Jonathon Heyward

Jonathon Heyward ist seit Beginn des Jahres 2021 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie und wird diese Position zunächst bis zum Jahr 2024 bekleiden.

Der Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs 2015 in Besançon gehört zu den derzeit vielversprechendten jungen Dirigenten der internationalen Szene, wurde für die Saison 2017–2018 zum »Los Angeles Philharmonic Dudamel Conducting Fellow« gekürt und gab sein von der Presse gefeiertes Debüt mit Los Angeles Philharmonic und der Geigerin Hilary Hahn als Solistin in der Walt Disney Concert Hall im Rahmen der »Bernstein@100 Celebration« des Orchesters.

Jonathon Heyward steht am Beginn einer vielversprechenden internationalen Karriere.
Zu seinen aktuellen Engagements gehören bereits Konzerte mit …

dem London Symphony Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Atlanta Symphony, Detroit Symphony, Oregon Symphony, dem BBC National Orchestra of Wales und Brussels Philharmonic, der Staatskapelle Halle, dem Württembergischen Kammerorchester, dem Orquestra Sinfónica Portuguesa in Lissabon, Osaka Symphony, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre National des Pays de Loire, Flanders Symphony, South Netherlands Philharmonic und Het Gelders Orkest. Als weitere Höhepunkte sind die Engagements mit den Sinfonikern in St. Petersburg und Prag, dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchestre National de Lille, eine Produktion von Kurt Weills Lost in the Stars mit dem Los Angeles Chamber Orchestra und die Weltpremiere von Giorgio Battistellis neuer Oper Wake mit der Birmingham Opera Company zu nennen.

© Jeremy Ayres Fischer

Jonathon Heyward beendete vor Kurzem sein dreijähriges Engagement als Assistent beim Hallé Orchestra in Manchester.

Dort dirigierte er 2018 sein erstes Abonnementkonzert mit dem britischen Pianisten Benjamin Grosvenor. Herausragende Auftritte mit dem Hallé Orchestra waren u. a. das Konzert zum 200. Geburtstag des Orchestergründers Sir Charles Hallé mit dessen Werk Souvenir und Scherzo, Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3, Mozarts Klavierkonzert Nr. 17 mit Heejae Kim als Solistin und der 5. Sinfonie von Jean Sibelius sowie eine »kühne und aufregende Interpretation« (Bachtrack) von Schostakowitschs 7. Sinfonie (»Leningrader«), mit der er beim Manchester International Festival debütierte.

In Anerkennung seines herausragenden Engagements für die Musikausbildung als Musikdirektor des Hallé Jugendorchesters wurde er im Rahmen der Manchester Culture Awards 2018 als Finalist für den »Young Creative of the Year« nominiert.

Ursprünglich als Cellist und Kammermusiker ausgebildet, begann Jonathon Heyward sein Dirigierstudium am Bostoner Konservatorium bei Andrew Altenbach. Anschließend übernahm er die Position des »Assistant Conductor« sowohl für die Opernabteilung als auch für die Boston Opera Collaborative, wo er an Produktionen wie La Bohème, Die Zauberflöte und Die Schändung der Lukrezia von Benjamin Britten arbeitete.

2013 war er mit 21 Jahren jüngster Halbfinalist des Wiener »Blue Danube International Opera Conducting Competition« und wurde kurz darauf zum stellvertretenden Direktor der Hampstead Garden Opera Company in London ernannt.

2016 schloss er sein Postgraduiertenstudium im Fach Dirigieren bei Sian Edwards an der Royal Academy of Music in London ab.