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Foto: Michael Adamski

Jonathan BLOXHAM

Der britische Dirigent Jonathan Bloxham wurde 2023 zum Musikdirektor des Luzerner Theaters ernannt, wo er kontinuierlich exzellente künstlerische Ergebnisse in einem breit gefächerten Repertoire erzielt. Sein Debüt beim Glyndebourne Festival gab Bloxham 2021 als Dirigent von Luisa Miller mit dem London Philharmonic Orchestra. Im selben Jahr dirigierte er die Produktion Don Pasquale der Glyndebourne Touring Opera, nachdem er 2019 Rigoletto mit dem Orchester aufgeführt hatte.

Die Saison 2026/27 ist Bloxhams drittes Jahr als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie, eine Position, die zuvor Andris Nelsons und Jonathon Heyward bekleideten. In der Spielzeit 2024/25 dirigierte er das Orchester auf zwei Deutschlandtourneen sowie in der Abo-Reihe in Herford. In der Saison 2025/26 dirigierte Bloxham die Nordwestdeutsche Philharmonie auf der Italien-Tour nach Mailand und Genua. Im Jahr 2021 nahm er mit dem Orchester eine CD mit Werken von Strauss und Franck auf, die von Musicweb International als „unwiderstehlich“ bezeichnet wurde. Im Oktober 2025 dirigierte Jonathan Bloxham die Nordwestdeutsche Philharmonie in ihrem Festkonzert zum 75-jährigen Jubiläum. Auf dem Programm stand u.a. Richard Strauss‘ Ein Heldenleben.

Die Saison 2025/26 markiert Bloxhams erstes Jahr als Chefdirigent der London Mozart Players. Er baut damit auf seine langjährige Verbindung mit dem Ensemble auf, das er seit 2022 als Resident Conductor und Künstlerischer Berater betreut. Zu den Höhepunkten der ersten Saison zählten unter anderem „Mozart, Master of Drama“ – das Eröffnungskonzert in St Martin-in-the-Fields mit Danielle De Niese – sowie „Samuel Coleridge-Taylor“, ein Festkonzert in den Fairfield Halls anlässlich des 150. Geburtstags des aus Croydon stammenden Komponisten. Außerdem leitete Bloxham das Orchester bei Uraufführungen von Werken von Anna Clyne, Stephen McNeff, Tunde Jegede und Ryan Morgan.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählten Gastauftritte beim London Philharmonic, der NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Tokyo Symphony, dem Salzburger Mozarteumorchester, dem Halleschen Orchester, dem BBC Symphony, dem BBC Philharmonic, dem Belgian National, dem Residentie Orkest, dem Tonkünstlerorchester beim Grafenegg Festival, dem Beethovenorchester Bonn, dem Trondheim Symphony und The Philharmonic Brass (bestehend aus Musikern der Berliner und Wiener Philharmoniker) – viele davon wiederholt.
In der aktuellen Saison dirigiert er u.a. das Antwerp Symphony Orchestra, das Ulster Orchestra, die Bremer Philharmoniker und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra mit zwei Programmen.

Foto: Nordwestdeutsche Philharmonie

Er hat Alben mit dem London Symphony Orchestra (2022) und der Nordwestdeutschen Philharmonie (2021, Strauss und César Franck) aufgenommen. Letzteres wurde vom Musicweb International als „unwiderstehlich“ bezeichnet.

Im Jahr 2024 veröffentlichte Bloxham eine Aufnahme von Bachs Klavierkonzerten mit der Academy of St Martin in the Fields und Tianqi Du, welche den 1. Platz der Apple Classical Top 100 Global Chart erreichte. Außerdem hat er Kompositionen von Bruce Broughton mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen (2024), und es sind Veröffentlichungen von Aufnahmen mit dem BBC Scottish Symphony und den London Mozart Players geplant.

Bloxhams Dirigentenlaufbahn begann 2016, als er die Position des Assistenzdirigenten beim City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla übernahm. Bevor er sich dem Dirigieren zuwandte, genoss er eine erfolgreiche Karriere als Cellist, trat regelmäßig in ganz Europa auf und gab 2012 sein Konzertdebüt in der Berliner Philharmonie. Er lernte Cello an der Yehudi Menuhin School, dem Royal College of Music und anschließend an der Guildhall School of Music and Drama und studierte später Dirigieren bei Sian Edwards, Michael Seal, Nicolas Pasquet und Paavo Järvi. In den vergangenen 17 Jahren war Bloxham künstlerischer Leiter des Northern Chords Festivals in Newcastle-upon-Tyne.