Der Chefdirigent: Eugene Tzigane
Nach seinen Wettbewerbserfolgen – 1. Preis beim Internationalen Fitelberg Wettbewerb in Kattowitz, 2. Preis beim 4. Internationalen Sir Georg Solti Wettbewerb in Frankfurt a. M. sowie beim Internationalen Lovro-von-Matačić-Wettbewerb in Zagreb – etablierte sich der junge amerikanische Dirigent schnell als ein gefragter Künstler und erhielt Einladungen zu führenden Orchestern in Polen und Deutschland.
2009 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper mit der Neueinstudierung von Mozarts Oper Cosí fan tutte, die in Zusammenarbeit mit dem Orchester und dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper produziert und im historischen Cuvilliés-Theater in München aufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 dirigierte er das Deutsche Sinfonieorchester Berlin in einem Konzert mit Werken von Debussy, Ravel, Mahler und Strauss in der Berliner Philharmonie; im Jahr 2012 wird er in Frankfurt a. M. die Wiederaufnahme von Die Fledermaus leiten.
Seit Beginn dieser Spielzeit ist Eugene Tzigane Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie und dürfte mit nur 29 Jahren z. Zt. der jüngste Chefdirigent in Deutschland sein. Darüber hinaus hat ihn die Filharmonia Pomorska im polnischen Bydgoszczy zum Ersten Gastdirigenten ernannt. Neben gut 40 Abonnementskonzerten wird er die Nordwestdeutsche Philharmonie in dieser Saison in zwei Konzerten in Mailand, drei Konzerten in Zürich sowie auf einer ausgedehnten Spanientournee dirigieren.
Eugene Tzigane studierte bei James DePreist an der Juilliard School in New York und beendete sein Studium bei Jorma Panula an der Königlichen Hochschule für Musik in Stockholm, wo er mit dem Franz-Berwald-Preis ausgezeichnet wurde.
In der Saison dirigierte er 2004–2005 beim Aspen Music Festival im Rahmen von »Conducting fellows« unter der Leitung von David Zinman. 2007–2008 war Eugene Tzigane Assistent von Alan Gilbert bei der Königlichen Philharmonie Stockholm und besuchte Meisterkurse bei Jorma Panula, Daniel Harding, Alan Gilbert und Jukka-Pekka Saraste.

