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In der Konzertsaison 2012/13 wird die Nordwestdeutsche Philharmonie zwei Preisträger des Echo Klassik begleiten. Für seine CD-Aufnahme „Helden“ mit Arien von Mozart über Wagner bis Korngold wird der Tenor Klaus Florian Vogt als Sänger des Jahres ausgezeichnet. Mit der NWD tritt er am 4. Februar 2013 in der Kölner Philharmonie auf. Als Nachwuchskünstler erhält der Cellist Julian Steckel den begehrten Preis. In den NWD-Abonnementkonzerten im November spielt er Tschaikowskijs Rokoko-Variationen. Den Echo Klassik erhalten zudem die Sopranistin Renée Fleming als Sängerin des Jahres und der Tenor Jonas Kaufmann für die Operneinspielung des Jahres (Beethovens Fidelio). Beide Stars der Opernwelt sind in der Vergangenheit ebenfalls von der Nordwestdeutschen Philharmonie begleitet worden. Auch die Instrumentalisten des Jahres, die Geigerin Isabelle Faust und der Pianist Rudolf Buchbinder, haben bereits mit der NWD zusammengearbeitet. Der Echo Klassik wird am 14. Oktober in Berlin verliehen; die Gala wird am selben Abend vom ZDF übertragen. Seit 1994 werden mit der Auszeichnung jährlich herausragende Interpretationen klassischer Musik gewürdigt.

Am 15. Oktober 2011 ist die Herforder Bürgerstiftung gegründet worden. Ihr Ziel ist es, Projekte in den Bereichen Kultur, Jugend und Soziales, Bildung, Natur und Umwelt sowie Denkmalschutz zu fördern. Die Nordwestdeutsche Philharmonie gibt am 2. November in der Herforder Münsterkirche ein Benefizkonzert zu Gunsten der Bürgerstiftung. Weitere Mitwirkende sind Musikerinnen und Musiker der Hochschule für Kirchenmusik Herford und der Musikschule der Stadt Herford.

Erneut hat die NWD ein Gastkonzert im Großen Festspielhaus in Salzburg gegeben. Dort lud das Orchester unter der Leitung von Carlos Dominguez-Nieto am 1. Juni zu einer »Kubanischen Nacht« ein.  Auf dem Programm standen Werke lateinamerikanischer Komponisten, aber auch von George Gershwin, Aaron Copland und Leonard Bernstein. In der Salzburger Kulturzeitung im Internet DrehPunktKultur schrieb der Rezensent Horst Reischenböck: »Die Nordwestdeutsche Philharmonie spielte so präzise und eindringlich, als würde dergleichen Musik zum täglichen Brot gehören, akzentuiert durch engagierte Schlagwerker und bekrönt von einem perfekt Mariachi-Klänge umsetzenden Trompeter. Beeindruckend war auch, wie Claudia Dresel als Solistin mit ihrer Klarinette zu Streicherbegleitung den 1982 vom Argentinier Astor Piazzolla komponierten Tango Nuevo Oblivion beschwörend umschmeichelte.«